Berliner Bären

Erzählt von Euren Tieren

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Re: Berliner Bären

Beitragvon Kirsten » 24. Aug 2013 22:09

Ohje, aber nun ist sie wenigstens in "Freiheit". Kann ein Bärenleben füren ,das sie verdient hat.
Armer Schnute, nun muss er noch weiter leiden :cry:

Guckt mal, eine Annonce für Maxi
http://www.baerenzwinger-berlin.de/
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Re: Berliner Bären

Beitragvon margot » 24. Aug 2013 22:18

:cry:
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Gisa » 25. Aug 2013 13:21

...ohne Worte.... :sad:

Zukunft von Berlins Stadtbärin Schnute ist wieder unklar

Berlins Stadtbären Maxi und Schnute waren unzertrennlich. Doch nun ist Maxi gestorben - und es wird wieder über einen Auszug von Schnute aus dem Zwinger am Köllnischen Park in Mitte diskutiert.

Von Katrin Lange


Bild



Die Braunbärin Schnute ist 32 Jahre alt und war die Mutter von Maxi
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Gerade war es ruhig geworden um die beiden Berliner Stadtbären Maxi und Schnute. Nach jahrelangem Streit zwischen Tierschützern und dem Bezirksamt Mitte war die Entscheidung gefallen, die beiden Tiere nicht mehr in einen Bärenpark umzusiedeln, sondern in ihrem Gehege im Köllnischen Park zu lassen.


Links Köllnischer Park: Berliner Stadtbärin Maxi mit 27 Jahren gestorben
Nicht transportfähig: Stadtbären Maxi und Schnute bleiben in Berlin-Mitte
Unterschriftenaktion: 23.000 Tierfreunde kämpfen für Berlins Stadtbären

Mit dem Tod der Braunbärin Maxi, die am Freitag im Alter von 27 Jahren gestorben war, ist die Debatte nun neu eröffnet. Denn jetzt ist die Frage, was aus der zweiten Bärin, der 32 Jahre alten Schnute, werden soll. Schnute ist die Mutter von Maxi.

Das Bezirksamt hatte die Umsiedlung der Bärinnen unter anderem aufgrund der großen Strapazen für die Tiere abgelehnt. Um sie zu trennen und einzeln in einer Box zu transportieren, hätten die Tiere narkotisiert werden müssen. Das lehnte der Amtstierarzt wegen des hohen Alters der Bärinnen ab. "Jetzt, wo der eine Bär tot ist, fällt die Trennung und damit die Narkose weg", sagte Carsten Spallek (CDU), Bezirksstadtrat für Bauen, Wirtschaft und Ordnung.


Die Zukunft ist ungewiss


Wahrscheinlich würde es jetzt ausreichen, Schnute mit Leckereien in den Transportkäfig zu locken, sagte Spallek. Das werde noch einmal geprüft. Dennoch sei ein Umzug von Schnute an einen anderen Ort derzeit noch offen, betonte der Stadtrat. Man müsse zunächst sehen, wie die Bärin die neue Situation verkrafte und wie sie allein in dem Zwinger im Köllnischen Park zurechtkomme. Bei Tieren, die solange zusammengelebt hätten, könnte es auch sein, dass das zweite kurze Zeit ebenfalls sterbe, sagte Spallek.

Nach Angaben von Tierschützern trauern Bären ähnlich wie Menschen, die nach sehr langer Zeit ihren Partner verlieren. Die Tiere zeigen dann melancholische Symptome, sie fressen deutlich weniger und bewegen sich auch kaum noch.

Das Berliner Bärenbündnis fordert "die sofortige Abgabe des Bären in einen Bärenpark", sagte Sprecher Stefan Klippstein. Seit Jahren setzt sich der Zusammenschluss verschiedener Tierschutzvereine für die Umsiedlung der Bären ein. Schnute künftig einzeln zu halten, sei Tierquälerei, so Klippstein. Auch er wies darauf hin, dass die Bärin für einen Transport nun nicht mehr narkotisiert werden müsse. Sollte der Bezirk Schnute nicht freigeben, werde es wieder massive Protestaktionen geben, kündigte der Tierschützer an.

Maxi hatte in den letzten Tagen vor ihrem Tod kaum noch gefressen und sich auch nicht mehr viel bewegt. Der Tierarzt habe noch Antibiotika verabreicht, aber sie hätten nicht mehr angeschlagen, sage Stadtrat Spallek.

Am Freitag, als im Tierpark der neue zweijährige Eisbär Wolodja vorgestellt wurde, starb die Braunbärin dann. Noch sei deren Todesursache nicht bekannt, sagte der Stadtrat. Möglich ist, dass die 27 Jahre alte Bärin an einer Virusinfektion oder an einem Leberleiden gestorben ist. Das Tier wird jetzt im Landeslabor Berlin Brandenburg obduziert. Wann das Ergebnis vorliegt, ist noch unklar.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell ... nklar.html
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Kirsten » 25. Aug 2013 22:05

Gisa hat geschrieben:...Die Zukunft ist ungewiss

Das Berliner Bärenbündnis fordert "die sofortige Abgabe des Bären in einen Bärenpark", sagte Sprecher Stefan Klippstein. Seit Jahren setzt sich der Zusammenschluss verschiedener Tierschutzvereine für die Umsiedlung der Bären ein. Schnute künftig einzeln zu halten, sei Tierquälerei, so Klippstein. Auch er wies darauf hin, dass die Bärin für einen Transport nun nicht mehr narkotisiert werden müsse. Sollte der Bezirk Schnute nicht freigeben, werde es wieder massive Protestaktionen geben, kündigte der Tierschützer an.


Hoffe, sie bleiben dran.
Armes Bärchen.
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Gisa » 4. Nov 2013 15:53

...letzte Meldung: Schnute soll nun erstmal in die Winterruhe gehen...... :oops:
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Hildegard » 4. Nov 2013 17:18

So hangeln die sich von einem Jahr zum anderen.
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Dagmar » 4. Nov 2013 18:39

Wie gut lassen sich Bären in dem Alter noch vergesellschaften?
Oder hätte man eine großes Gehege in diesem Bärenpark für die Bärin alleine zur Verfügung?
Wenn nicht - was ist, wenn die Vergesellschaft mißlingt?

So wenig schön dieser Zwinger ist (wobei ich es schon mehr als einen Zwinger finde. Unter einem Zwinger stell ich mir doch was anderes vor, eher so wie die Bären früher in den Zoos gehalten wurden - nur ein Käfig) - natürlich viel zu klein (aber das ist letztendlich jedes Gehege) - nicht jedes alte Tier verkraftet eine neue Umgebung, neue Partner - eben alles neu und fremd.

Auch so ein Transport ist für ein Wildtier nicht ohne Risiko, eben noch dazu in dem Alter (wobei - wie alt werden Bären denn im allgemeinen?)

Ich finde, daß nicht so einfach zu entscheiden - vermutlich gibt es für die Bärin auch keinen Weg zurück, falls es in dem Bärenpark nicht klappt.
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Re: Berliner Bären

Beitragvon margot » 5. Nov 2013 09:27

Ich verstehe deine Bedenken, Dagmar, aber ich habe noch nicht von einer misslungenen Vergesellschaftung von befreiten Bären gehört. Das will ja noch nichts heißen, außer dass ich die Chancen für gut halte. Und die Bären in den Einrichtungen, die ich kenne, werden nicht gleich mit den bereits eingesessenen zusammengesetzt, sondern erst separat in Eingliederungsgehegen gehalten, wo sie Sichtkontakt zu den anderen haben, aber durch Gitter getrennt sind. Solche Einzelgehege sind also vorhanden und könnten, denke ich, notfalls auch auf Dauer genutzt werden.
Ich weiß allerdings nicht, ob das auch in dem hier in Frage stehenden Bärenpark der Fall ist. Den kenne ich nicht.
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Gisa » 5. Nov 2013 13:10

Ich weiß allerdings nicht, ob das auch in dem hier in Frage stehenden Bärenpark der Fall ist.


Zur kostenlosen Aufnahme waren ja mehrere - anerkannte - Bärenauffangstationen bereit.... sind noch immer bereit!

Noch immer wartet..
http://www.baerenwald-mueritz.de/

...und das seit Jahren! :-?


Egal, was kommt, Stadtbärin Schnute wird im Bärenzwinger im Köllnischen Park überwintern und mindestens bis zum Frühjahr in Berlin bleiben.

Auch wenn sich das Bezirksparlament am Donnerstag für eine Umsiedlung des 32 Jahre alten Tieres in den Bärenwald Müritz entscheiden würde, wäre der Umzug kaum zu schaffen. Nach Angaben von Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) sei derzeit im dortigen Auffanggehege kein Platz frei. Das ist eine Art Quarantänestation, in der neue Tiere eingewöhnt werden. Erst im Frühjahr 2014 sei eine Aufnahme möglich.

Tierärzte haben der Bärin nach dem Tod ihrer Tochter Maxi Ende August zuletzt ein altersgerechtes Verhalten attestiert. Deshalb sei eine Umsiedlung denkbar, wie sie von Tierschützern seit Jahren gefordert wird, weil der Zwinger in der Nähe des Märkischen Museums keine artgerechte Haltung ermögliche.

Melitta Töller, Sprecherin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die den Bärenwald betreibt, bekräftigt, dass man Schnute gern aufnehmen würde. Zwar sei ein Eingewöhnungsgehege frei, allerdings müsste ein Umzug bis Ende Oktober noch vor der Winterruhe erfolgen. Zeitlich sei das kaum zu schaffen, zumal Schnute erst an einen Transportkäfig gewöhnt werden müsste. (ua.)


http://www.berliner-zeitung.de/berlin/s ... 39412.html

Wird Stadtbärin Schnute doch noch über die Autobahn zu einem neuen Gehege gekarrt? Darüber müssen sich die Bezirksverordneten in Mitte demnächst Gedanken machen. Denn das Hin und Her um die Zukunft der Berliner Stadtbärin, die seit 32 Jahren im Bärenzwinger am Köllnischen Park lebt, geht weiter. Vier Tierärzte, die Schnute im September im Auftrag des Bezirks begutachtet haben, kamen zum Schluss, dass sie einen Transport zu einem Bärenpark im Umland wohl noch gesundheitlich verkraften könne. Ob Schnute in Berlin bleibt oder in ein großzügigeres Freigehege verlegt wird, will Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) nun von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) entscheiden lassen.

Zur Erinnerung: Erst Mitte August ist Stadtbär Maxi gestorben; das Tier war Schnutes Tochter und Partnerin im Zwinger. Schon zuvor hatte das „Berliner Bärenbündnis“ gefordert, man müsse die Tiere aus ihrem „zu engen“ Gehege in einen Bärenwald umsiedeln. Doch um das Paar gemeinsam in eine Transportkiste stecken zu können, hätte man sie narkotisieren müssen. Das hielten Tierärzte für riskant. Die alten Bären könnten dies gesundheitlich nicht verkraften, hieß es.

Jetzt aber müsste nur noch Bärin Schnute in die Kiste, ohne Narkose – weshalb das zweite Gutachten nun einen Transport für vertretbar hält, doch auch erhebliche Risiken für das Tier durch den Stress der Umsiedlung nicht ausschließt. Das Bärenbündnis verlangt weiter den Umzug, während der Bezirk Alternativen prüft. Für 15 000 Euro könne man den Zwinger tierfreundlicher gestalten, sagt Spallek.

Umgerechnet ist die 32-jährige Schnute so alt wie ein Mensch mit 80 Jahren. Aus Sicht des Bären-Experten des Berliner Zoos Heiner Klös wäre es deshalb für Schnute „belastend, sie noch zu verpflanzen“.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/vom-b ... 43328.html


...man kann das so - oder natürlich auch "so" sehen....

Nicht zu bestreiten ist es aber, dass viel zu lange gewartet wurde....und das bestimmt nicht aus purer "Tierliebe"... :oops:
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Re: Berliner Bären

Beitragvon Gisa » 20. Okt 2015 06:20

...nun ist auch "Schnute" in die *ewigen Jagdgründe* umgezogen.... :cry:

...andererseits - sie ist ihrer Tochter über die *Regenbogenbrücke* gefolgt....und das ist vermutlich gut so.....

Ich kann nur wünschen und hoffen, dass der Bärenzwinger leer bleibt. Mir ist unser Wappentier in Freiheit viel, viel lieber.
Freiheit - passt auch besser zu Berlin!
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