BW Bündnis "Pro Katze"

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Re: BW Bündnis "Pro Katze"

Beitragvon margot » 22. Nov 2013 09:57

Tut mir Leid, Gisa, aber das war zwar ein politisch korrektes Statement, aber auch nicht ansatzweise eine Beantwortung der Frage, wie das zu kontrollieren sei.
UNS musst du doch nicht überzeugen, dass die Kastrationspflicht sinnvoll ist. Bei uns rennst du da doch offene Türen ein.

Aber ein Gesetz, dessen Einhaltung nicht kontrolliert werden kann, ist ein Papiertiger. Und ich meinte nicht, lückenlos kontrolliert, sondern überhaupt.
Und deshalb war meine Frage nach der Kontrollierbarkeit durchaus ernst gemeint.

Du bringst als Beispiel u.a. das Melden von Hunden. Gut, greife ich das auf. Der Unterschied ist eklatant. Wenn ich einen Hund anmelde, bekomme ich einen Steuerbescheid und eine Steuermarke. Man hat also einen Nachweis, dass der Hund gemeldet ist. Das ist das eine.
Das andere ist, dass die meisten Leute, inzwischen auch auf dem Land, mit ihren Hunden spazieren gehen. Da ist es möglich, sie durch Ordnungsamtsmitarbeiter ansprechen und kontrollieren zu lassen, wie das z.B. bei Listenhunden schon geschieht. Listenhundbesitzer müssen (in manchen Gegenden jedenfalls) den Nachweis, dass der Hund ordentlich gemeldet ist, für solche Kontrollen immer dabei haben. Technisch wäre das für alle Hunde möglich.
Und in den letzten Jahren sind immer mehr Kommunen dazu übergegangen, "Kontrolleure" von Tür zu Tür zu schicken mit der Frage, ob man Hunde hält und wenn ja wie viele. Auch hier in Waghäusel war das inzwischen der Fall.
Gut, die haben keine Befugnis, in die Wohnung zu kommen. Aber wenn beim Läuten der Türklingel der Hund los bellt, wie das vermutlich eine Mehrheit der Hunde tut, hast du schon mal schlechte Karten, die Hundehaltung zu verleugnen. ;)

Bei einer Freigängerkatze ist das alles anders. Wenn die nicht grade im Fenster sitzt, wenn der Kontrolleur kommt, kannst du die leicht verleugnen. Selbst wenn sie in deinem Garten sitzt, kannst du sagen, die gehört dir nicht. Beim Hund schlecht möglich. ;)
Und wenn sie im Fenster sitzt, kannst du notfalls sogar noch sagen, sie ist keine Freigängerin. Bist du auch wieder aus dem Schneider.

Bleibt nur der Aspekt, dass es Leute gibt, die sich einfach so an Vorschriften halten. Die wird es auch hier geben, also ein Teil der Katzenhalter wird vermutlich kastrieren, wenn es Vorschrift wird. Ergo kann es sein, dass immerhin weniger Würfe zustande kommen als vorher. Ob das reicht? Na ja, besser als nichts wird es allemal sein.
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Re: BW Bündnis "Pro Katze"

Beitragvon margot » 22. Nov 2013 10:01

Ah, deine zweite Antwort war noch nicht da, als ich erwidert habe. Ja, das ist natürlich ein Weg, wenn die Kommunen dann selbst zur Kastration schreiten. Aber DAS kostet sie dann Geld. Und wer die Kastratationspflicht ignorieren will, wird wohl ebenso die Chippflicht ignorieren, denke ich.
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Re: BW Bündnis "Pro Katze"

Beitragvon Gisa » 22. Nov 2013 12:14

margot hat geschrieben:Ah, deine zweite Antwort war noch nicht da, als ich erwidert habe. Ja, das ist natürlich ein Weg, wenn die Kommunen dann selbst zur Kastration schreiten. Aber DAS kostet sie dann Geld. Und wer die Kastratationspflicht ignorieren will, wird wohl ebenso die Chippflicht ignorieren, denke ich.


Kann sein...ist aber nicht so...nach meinen allerdings unmaßgeblichen Erfahrungen....jedenfalls wird noch immer sehr wenig gechipt...und noch weniger registriert...

Es kastrieren ja nicht nur Kommunen, sondern vor allem auch Ehrenamtliche (die das auch selber finanzieren!!)... (die sich - aus Angst vor eben Anzeigen - nicht getrauen :( )

Ich habe mich so "ausgelassen"...weil ich immer (auch) hoffe, dass auf der Gästeseite eben doch auch Gäste mitlesen...


Und wenn sie im Fenster sitzt, kannst du notfalls sogar noch sagen, sie ist keine Freigängerin. Bist du auch wieder aus dem Schneider.


Deshalb bin ich - strikt - dafür, dass das ALLE Katzen betreffen sollte, das Gesetz, und nicht nur Freigängerkatzen!

Ich wäre - notfalls - sogar dafür eine Katzensteuer einzuführen, wenn es hlft! ::)
Gisa

...Ich denke, also bin ich...
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