Neue Tiersendung mit Claudia Ludwig

Erzählt von Euren Tieren

Moderatoren: Blume, Gerda, sazi

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Beitragvon Gisa » 26. Dez 2012 11:05

:girlgruebeln:
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Beitragvon Gisa » 26. Dez 2012 12:10

:-D ...ja - nun über den Versicherungs-Link mit ein paar Klicks reingekommen.... :-P

Ich denke, sicherlich spielen Sympathien auch eine Rolle und auch die ureigensten Erfahrungsgeschichten :wink:
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Beitragvon margot » 26. Dez 2012 12:33

Ich hatte es eben auch, dass das Video hängen blieb, nachdem ich ein paar Mal nach vorne gesprungen war, um die Stelle mit dem eingezäunten Garten zu suchen. Nach schließen und wieder öffnen der Seite ging es aber wieder.

Ich hatte es übrigens nicht ganz richtig in Erinnerung: die Junghunde gehen schon ein wenig am Geschirr, machen aber an der Leine partout ihr Geschäft (noch) nicht und sind noch nicht stubenrein.
Da sehe ich es durchaus auch im Interesse des künftigen Besitzers, wenn er einen Garten hat. :wink:

Aber nochmal ein Gedankengang zu Ludwigs Relativierungen und deinem Ansatz, Gisa, dass die Interessenten doch vor allem erst mal kommen müssen und man dann erst individuell entscheiden kann.

Letzten Endes entscheidet doch der vermittelnde Verein, wer das Tier bekommt. Was ist nun gewonnen, wenn durch Ludwigs Intervention sich Leute mit Kindern oder ohne Garten, je nach Fall, ermutigt fühlen, sich für das gewünschte Tier zu bewerben, obwohl sie den Vermittlungskriterien des Vereins nicht entsprechen, hin fahren und das Tier dann halt doch nicht bekommen? Denn der Verein wird doch nach seinen Kriterien vermitteln, auch wenn Frau L. in der Sendung gesagt hat "aber verständige Kinder" oder "aber ein Park oder Wald".
Ärgern die Interessenten sich dann nicht erst Recht, weil sie auch noch erfolglos einen Aufwand betrieben haben?
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Beitragvon Hildegard » 26. Dez 2012 13:12

vorher anrufen in dem Tierheim wäre dann vielleicht nützlich. Auch dabei kann man schon Sympathien aufbauen und evtl. eine Vorkontrolle und dann geht vielleicht doch etwas, was vorher unmöglich erschien.

Mir hatte unser Tierheim ja auch gesagt, mit 71 Jahren Katze unter 10 Jahren nur mit einer Adresse falls mir etwas passiert. Das habe ich unkommentiert hingenommen, weil ich eben auch noch unentschlossen war. Könnte mir aber durchaus vorstellen, wenn man da noch einmal konkret darüber spricht, würde sich auch noch eine andere Lösung finden lassen.
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Beitragvon Gisa » 26. Dez 2012 13:20

Ärgern die Interessenten sich dann nicht erst Recht, weil sie auch noch erfolglos einen Aufwand betrieben haben?


Na klar wird das vorkommen....

Aber die Erfahrung spricht AUCH dafür, dass viele Interessenten, wenn sie ersteinmal IM TH sind, sich für ein anderes (und geeigneteres) Tier entscheiden....

Zudem kann EIN Tier ja auch nur EINmal vermittelt werden... So gesehen kann es immer Ärger geben...
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Beitragvon margot » 26. Dez 2012 15:48

Hildegard hat geschrieben:vorher anrufen in dem Tierheim wäre dann vielleicht nützlich. Auch dabei kann man schon Sympathien aufbauen und evtl. eine Vorkontrolle und dann geht vielleicht doch etwas, was vorher unmöglich erschien.

Mir hatte unser Tierheim ja auch gesagt, mit 71 Jahren Katze unter 10 Jahren nur mit einer Adresse falls mir etwas passiert. Das habe ich unkommentiert hingenommen, weil ich eben auch noch unentschlossen war. Könnte mir aber durchaus vorstellen, wenn man da noch einmal konkret darüber spricht, würde sich auch noch eine andere Lösung finden lassen.


Das mag ja alles im Einzelfall gehen. Aber was ich so von Äußerungen von Vermittlern mitkriege, gibt es - ich nenne es mal "harte" Kriterien, an denen auch Sympathie oder dgl. "weiche" Kriterien nichts ändern.

Grade dein Beispiel (71 Jahre, Katze unter 10) finde ich gut, um das zu verdeutlichen. Das halte ich für ein "hartes" Kriterium. Da geht es schlicht darum, die Katze für den Rest ihres Lebens versorgt wissen zu wollen, eine Rückkehr ins TH zu vermeiden. Ist dir ja auch klar. Wenn du keine Ersatzadresse bieten kannst, die aber in dem Alter als unerlässlich vorausgesetzt wird, wirst du mit Sympathiewerten vermutlich nicht weiter kommen. Denn dass du den TH-Leuten sympathisch bist, verlängert nicht deine Lebenserwartung. :wink:
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Beitragvon Hildegard » 26. Dez 2012 18:18

Ja Margot, aber das Tierheim könnte sich überlegen, ob es nicht möglich ist, die Katze evtl. sogar erst nach etlichen Jahren wieder zurücknehmen zu müssen, anstelle auf dem Passus zu bestehen, dass ich selbst für eine Unterbringung in meinen Kreisen zu sorgen habe. Und etliche Tierheim halten das auch so.

Evtl. könnte ich sogar noch mit meinem Testament winken, in welchem das Tierheim nach heutigen Maßstäben ganz gut bedacht ist.

Insofern könnte eben ein Gespräch vielleicht doch noch etwas bringen.
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Beitragvon Gisa » 27. Dez 2012 03:02

die Katze evtl. sogar erst nach etlichen Jahren wieder zurücknehmen zu müssen, anstelle auf dem Passus zu bestehen, dass ich selbst für eine Unterbringung in meinen Kreisen zu sorgen habe. Und etliche Tierheim halten das auch so.


Ich höre aber auch (selbst in den Vermittlungssendungen), dass etliche Tierheime gerade Wert darauf legen, dass das Tier zurückkommt.... Und das betrifft Halter aller Altersgruppen. Denn da kommen ja oftmals auch die Tiere aus den unterschiedlichsten Gründen zurück....

Es geht - m. W. - nicht um den frühzeitigen Tod des Halters und wo das Tier dann unterkommt, sondern darum, wer das Tier im Krankheitsfalle versorgt. Die THe nehmen an, dass ältere Menschen eher mal einen Krankenhausaufenthalt benötigen könnten.

Vor ein paar Jahren gab es in Berlin mal ziemlichen "Zoff", weil das Gerücht aufgekommen war, es werden keine Tiere an Alte/Rentner vermittelt.... Gemeint war aber, dass das Tierheim Bln keine Welpen (Hunde und Katzen) an alte Menschen vermittelt...und dies auch, aber nicht nur wegen der Lebenserwartung.
Allerdings wird gefragt, wer im Krankheitsfalle das Tier versorgt.

Auszug "Checkliste Katzen" vom TH Bln.

Ist eine Ferienvertretung vorhanden, die sich in der Urlaubszeit oder im Krankheitsfall um die Pflege des Tieres kümmern kann? Eine Katze ist umgebungstreu, nach Möglichkeit sollte sie vor Ort belassen werden, es sei denn, die Abwesenheit dauert über mehrere Wochen.


Allerdings kann das natürlich von TH zu TH recht unterschiedlich gehandhabt werden.... :roll:

Ist schon ein schwieriges Thema....
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Beitragvon Gisa » 27. Dez 2012 03:22

...noch was gefunden... :wink:

Senioren lehnen Haustier oft aus Vernunft ab
Viele Senioren lehnen jedoch ein Haustier aus Vernunftsgründen ab. Sie fürchten, dass das Tier sie überleben könnte und anschließend nicht gut dafür gesorgt wird. Besonders die Senioren, die keine Familie haben und denen daher ein Haustier besonders wichtig wäre, haben Angst, dass sich niemand um das Tier kümmern würde und es möglicherweise in einem Tierheim landen könnte. Dieser Gedanke hält viele Menschen ab einem gewissen Alter davon ab, sich ein Haustier anzuschaffen. Viele verbringen so viele Jahre ohne einen Begleiter, den sie eigentlich von Herzen wünschen.

Tierheime lehnen Vermittlung an Senioren oft ab
Andere ältere Menschen würden gerne ein Tier aus einem Tierheim adoptieren. Besonders bei der Hundehaltung sehen sie sich oft einem Welpen nicht gewachsen, der viel Auslauf und Erziehung benötigt. Ein älterer Hund aus einem Tierheim, der dort in der Regel auch schwer vermittelt wird, wäre daher eine gute Alternative. Jedoch lehnen viele Tierheime eine Vermittlung an ältere Menschen ab. Sie möchten nicht, dass das Tier zurück ins Tierheim kommt, nachdem es sich an eine Person gebunden hat und anschließend leidet. Meist wird an Menschen vermittelt, bei denen der Mensch das Tier mutmaßlich überleben wird. So gibt es bei vielen Tierheimen Altersgrenzen für die Vermittlung die meist zwischen 65 und 70 Jahren liegen, unabhängig vom Gesundheitszustand der Interessenten.

Gezielte Vermittlung von Tieren an Senioren
Daher ist es umso schöner, dass es nun häufiger auch Tierschutzvereine gibt, die gezielt an Senioren vermitteln. "Oldies but Goldies" heißt zum Beispiel ein gemeinsames Projekt der Tierschutzorganisationen patita, Hundeleben-retten e.V. (kurz HLR) und Hundezuhause.com, bei dem gezielt an Senioren vermittelt wird. Hier wird auch im Falle des Ablebens eine bestmögliche Unterbringung der Tiere garantiert. Ältere Leute müssen hier auch nicht zwangsweise einen alten Hund adoptieren. Gemeinsam wird geschaut, welcher Hund zu welchem Herrchen passt. Alte Hunde und Katzen ebenfalls an Senioren vermittelt die Initiative "Graune Tiertafel?, ein gemeinsames Projekt der Tiertafel Deutschland e.V. und dem Futtermittelhersteller Animonda. Wer unter den vorgestellten Tieren kein passendes findet, kann sich in eine Kartei aufnehmen lassen und wird benachrichtigt, sobald ein geeignetes Tier ein neues Heim sucht. Auch hier übernimmt der Verein im Falle des vorherigen Ablebens des Halters wieder die Verantwortung für das Tier. Zwar bedeutet es für ein altes Tier viel Stress wieder umzuziehen, aber viele der hier vermittelten Tiere würden andernfalls ihren Lebensabend ausschließlich im Tierheim verbringen.


http://suite101.de/article/vermittlung- ... z2GDL8pqtd
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Beitragvon margot » 27. Dez 2012 09:42

Hoffentlich finde ich den letzten Beitrag wieder, wenn es mal so weit ist, dass ich von "normalen" Tierheimen keinen Hund mehr bekomme. :wink:
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